Noch einmal Agnes von Pückler
und ihre „Gedichte 1823–1836“
Mit freundlicher Genehmigung des
Antiquariats Armin Jedlitschka, Eichstätt
Agnes von Pücklers Gedichte, auf schefer.kulturpixel.de bereits vorgestellt, werden seit dem Mai 2011 als Handschrift in einem ausnehmend reizenden, knapp postkartengroßen Bändchen vom Antiquariat Armin Jedlitschka in Eichstätt angeboten:

„[Agnes v. Pückler, 1794-1837]: Gedichte. 1823-1836. Eigenhändige Handschrift. 33 beschriebene + 11 unbeschriebene Blätter./ Signierter Einband des Berliner Buchbinders Carl Kühn: hellbraunes Kalbleder über Pappe, mit Goldprägung auf Rücken, Deckeln, Steh- und Innenkanten, der Vorderdeckel mit einer Darstellung des Schlosses auf der Pfaueninsel bei Potsdam (augenscheinlich aus Einzelstempeln zusammengesetzt), Goldschnitt, als Vorsatz rosa Prägepapier, mit dem Etikett Gebunden bei Carl Kühn in Berlin, 144 x 95 x 10 mm. An den Kanten bestoßen, vorderer fliegender Vorsatz fehlt.“
Buchbinder-Arbeiten von Carl Kühn waren 1824, 1826 und 1836 in der Akademie der Künste ausgestellt. – Die Preußische Akademie der Künste wurde 1694/1696 in Berlin durch den brandenburgischen Kurfürsten und späteren König in Preußen Friedrich I. gestiftet und hatte während ihres fast 300-jährigen Bestehens entscheidenden Einfluß auf Kunst und Kunstentwicklung im deutschsprachigen Raum. Zwischen 1786 und1824 hieß sie „Königlich-Preußische Akademie der Künste und mechanischen Wissenschaften“ von 1790 bis1809 „Königliche Akademie der bildenden Künste und mechanischen Wissenschaften zu Berlin“ und ab 1809 „Königlich Preußische Akademie der Künste“.1
(03.05.2011)
1 Die Kataloge der Berliner Akademie-Ausstellungen 1786-1850 bearbeitet von Helmut Börsch-Supan. 2 Bde. u. Registerbd. Berlin: Bruno Hessling Verlag 1971. (Quellen und Schriften zur bildenden Kunst 4. Hrsg. Otto Lehmann-Brockhaus u. Stephan Waetzoldt.)
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